Für einen Bronzeguss modelliere ich die Figur zuerst in Ton oder Plastilin. Davon erstelle ich eine Negativform aus Silikon und Gips. Diese Form wird mit einem speziellen Wachs ausgepinselt und ausgeschwenkt, bis die gewünschte Wandstärke entsteht. Danach wird das Wachsmodell von der Form befreit und fein überarbeitet. Das Wachsmodell geht in die Kunstgießerei wo zuerst Gusskanäle angesetzt werden. Dann, eingeformt in eine Masse aus Ziegelsand und Gips werden die Formen knapp eine Woche in einem Ofen bei 600° ausgebrannt. Das Wachs schmilzt heraus und in die entstandenen Hohlräume wird die bei ca. 1.100° geschmolzene Bronze in die Formen gegossen. Diesen Vorgang nennt man "im Wachsausschmelzverfahren gegossen" oder "Verlorene Form". Denn nach dem Guss wird diese zweite Form zerstört. Die Bronze muss nun komplett überarbeitet werden, zuerst gereinigt, dann Gusskanäle abgeflext, Löcher zugeschweißt, sandgestrahlt, alles fein zisiliert, ggf. poliert und oder patiniert. Es ist ein langer Weg zur fertigen Bronzefigur die meist in Auflagen gemacht wird.
"Momentan nicht erreichbar IV"
Figur + Schuhe aus Bronze, patiniert,
Holzstele, h inkl. Stele ca. 135 cm
"Momentan nicht erreichbar III"
Figur + Schuhe aus Bronze, patiniert,
Holzstele, h inkl. Stele ca. 125 cm
"Momentan nicht erreichbar II"
Figur + Schuhe aus Bronze, patiniert,
Holzstele, h inkl. Stele ca. 130 cm
Stefanie von Quast
Atelier
Reismühle 1
82131 Gauting
bei München